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Mai 2013
Neuer Höchststand an CO2
Erstmals 400 ppm erreicht
Der Anteil des klimaschädlichen Kohlendioxids in der Atmosphäre hat einen neuen Rekord erreicht. Am Donnerstag wurde die bedeutsame Grenze von 400 Teilen von einer Million (ppm) erstmals überschritten. In der Messstation der Nationalen Behörde für Ozeanologie und Atmosphärenforschung (NOAA) in Mauna Loa im Bundesstaat Hawaii wurde ein Tagesdurchschnittswert von 400,03 ppm gemessen.
siehe unter: http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/ und http://keelingcurve.ucsd.edu/
Recent Mauna Loa CO2
Quelle: www.wetteronline. de und Messung CO2 (Keeling Kurve) durch NOAA - Mauna Loa/Hawaii
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Januar 2013
„Quer“ zu „Skifahren um jeden Preis“:
Skifahren um jeden Preis? - ein Bericht in der Sendung “Quer” im Bayerischen Fernsehen am 10.1.2013 über warme Winter, Schneekanonen am Spitzingsee und geplante Beschneiungsanlagen am Sudelfeld. Im Interview sprach Wolfgang Zängl über Schneekanonen, Klimawandel und das Gletscherachiv.
Den schnellen Gletscherschwund zeigen unsere neuen Gletschervergleiche 2012 besonders deutlich - siehe “http://www.gletscherarchiv.de/neue_vergleiche_2011“.
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Capriccio-Sendung zu Gletscherarchiv: Am 19.1.2012 wurde im Bayerischen Fernsehen eine Capriccio-Sendung über das Gletscherarchiv und den Themen Gletscherschmelze und Schneekanonen gesendet, in der auch Axel Doering und Wolfgang Zängl zu Wort kamen.
Morteratsch-Gletscher im Sommer 2011
Für die Gebirgsregionen der Alpen war 2011 das wärmste Jahr seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen.
Nach der nahezu schneelosen Zeit bis Mitte Dezember kam dann das andere Extrem Anfang
Januar 2012:
Schnee - Schnee - Schnee
Das Schweizer Fernsehen meldet: „Seit dem Beginn der systematischen Schneemessungen in der Schweiz – anfangs der 1960er-Jahre – wurde nie so früh im Januar so viel Schnee verzeichnet.“ Die Folgen: Besonders grosse, spontan abgehende Lawinen und verschüttete Verkehrswege.
Dezember 2011
Klimaabkommen in Durban: Rückschlag für den Klimaschutz
Weder die Beschlüsse zum Kyoto-Protokoll noch der Fahrplan für ein neues weltweites Klimaabkommen sind ausreichend, um die Klimaerwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. Anders als von der EU angestrebt, wird das künftige globale Klimaabkommen, das bis 2015 ausgehandelt sein und ab 2020 in Kraft treten soll, kaum rechtlich bindend sein - siehe dazu: http://www.greenpeace.de/themen/klima/presseerklaerungen/artikel/greenpeace_rueckschlag_fuer_den_klimaschutz_in_durban/
Wetterextreme
Der IPCC-„Sonderbericht Extremwetter“ (www.ipcc.ch) sagt eine deutliche Zunahme extremer Wetterlagen wie Starkregen und heftige Stürme voraus. Prof. Mojib Latif vom Leibniz-Institut der Universität Kiel warnte vor extremer Dürre und großer Hitze in Deutschland. Bei einer in dem aktuellen UN-Bericht als möglich vorhergesagten Erwärmung um vier bis fünf Grad bis zum Jahr 2100 seien im Süden und Osten Deutschlands Tagestemperaturen von fast 50 Grad möglich.
Der Klimawandel äußert sich bereits in Wetterextremen: stärkere und häufigere Stürme, Starkregen mit Überschwemmungen oder lange Trockenphasen. Der November 2011 war der trockenste seit Beginn der Klimaaufzeichnungen - und es war viel zu warm. Im Alpenraum lag die Temperatur in 2000 m ü. NN im Plusbereich.