Die Betreiber der beiden Skigebiete „Pitztaler Gletscher“ und „Sölden – Rettenbachferner“ hatten den  Zusammenschluss zum größten Gletscherskigebiet Österreichs geplant.

Die bisher unberührten Gletscherflächen des Hangenden Ferners, Karlesferner und Mittelbergferner mit den freien Gletscherflächen um den Linken Fernerkogel zwischen Pitz- und Ötztal sollten seilbahn- und skitechnisch erschlossen werden.

Um die beiden bestehenden Gletscherskigebiete miteinander zu verbinden, waren etwa 64 ha neue Pistenflächen und insgesamt 3 neue Aufstiegshilfen geplant.

Doch die Bevölkerung von St. Leonhard im Pitztal entschied im Sommer 2022 gegen das Projekt und für den Gletscherschutz.

Im Februar 2023 haben die Betreiber des Pitztaler Gletscherskigebiets aber nochmals Pläne für die Erweiterung auf den Linken Fernerkogel und Mittelbergferner eingereicht.

Dadurch startet ein eigentlich beendetes Verfahren erneut.

Aber nicht nur hier sind alpine Naturräume bedroht:

Im benachbarten Kaunertal soll eine 100er-Pendelgondel das Gletscherplateau des Gepatschferners mit einer Bergstation kurz unterhalb der 3518 m hohen Weißseespitze erschließen.

Zur Planung gehört auch ein Schlepplift inkl. Pistenfläche auf der riesigen Gletscherfläche des Gepatschferners.

Dagegen protestieren Alpenvereine  und Naturschutzverbände 1)

Fußnoten und Quellenhinweise:
  1. Quelle DAV: https://www.alpenverein.de/verband/presse/pressemeldungen/ruhegebiet-kaunertal ↑